Der Mauerbau und seine Folgen für die Menschen zwischen Ostsee und Elbe sind das Thema einer Tagung, die am 12. August im Gemeindehaus am Bülten in Schlagsdorf stattfindet.
Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, wurde mit dem Mauerbau in Berlin die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland zu einer nahezu unüberwindlichen Barriere.
Für die Menschen in Ost und West, auch zwischen Elbe und Ostsee, bedeutete der 13. August 1961 einen tiefen Einschnitt: Ein Land wurde geteilt, Familien wurden zerrissen. An diesem Tag wurde nicht nur der Weg in die Freiheit geschlossen, sondern mit dem Mauerbau zementierte die SED bis in den Herbst 1989 auch ihre Macht.
Die Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern und die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR nehmen den 50. Jahrestag des Mauerbaus zum Anlass, um unter verschiedenen Perspektiven an dieses Ereignis und an die Folgen für die Menschen in Ost und West zu erinnern.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Voranmeldung beim Grenzhus wird jedooch gebeten. Beachten Sie bitte das Faltblatt hierzu mit weiteren Informationen.
www.Schlagsdorf.de wird ihnen präsentiert von Egbert Mader